Review / 11.20.2008

Aufabwegen: de5018

In der Dringlichkeit, mit der sich Sadeghis raue und ungeschliffene klänge aufbauschen, erinnert Through Thickness stark an manche Arbeiten des Daniel Menche, ohne wirklich dem Gebiet der Noise Musik zuzugehören. Kamran Sadeghi konstruiert Klangwelten orientiert an Sanskrit-Begriffen wie “Kha”. In diesen Werken untersucht der Künstler die Möglichkeiten, die rhythmische Punktierungen in dichten Klangflächen haben können, als innerere Antrieb und subtiles dynamisches Werkzeug. Through Thickness begeistert nicht auf voller Strecke, hat aber durchaus spannende Momente zu bieten. Auflage: 250, Gestaltung einfach aber schick, wie immer bei DER.
– Aufabwegen